Reaktionen auf das Gramorimba
Das Gramorimba überrascht und inspiriert sowohl spontan, bei
den ersten Tönen, als auch bei längerem Spielen. Man holt
die Töne regelrecht aus dem Instrument heraus und freut und
wundert sich über die "Antwort" des Instruments.
In den Tagen, die ich es in meinem Tonstudio testen und verwenden
konnte entstanden zahlreiche Soloaufnahmen, aber auch besondere
Highlights mit Bands, die u.a. auf den CD's von Stefanie Schlesinger
und meinem Quartett mit Lynne Arriale zu hören sein werden.
Den Klang zu beschreiben ist mit Worten kaum möglich. Jedenfalls
klingt er nicht vordergründig nach "Stein", eher
filigran, luftig, nach einem besonderen Holz oder gar Glas.
Besonders hervorzuheben ist auch die edle Verarbeitung von Stein
und Holz, mit Liebe zum Detail und klaren soliden Konstruktionen.
Wolfgang Lackerschmid
Dominikanergasse 4
86150 Augsburg / Germany
http://www.lackerschmid.com
wolfgang@lackerschmid.de
phone + fax: 0700 - composer
(0700 - 26676737)

Mit diesem Schreiben möchte ich dem Erfinder des Gramorimba,
Herrn Rudolf Fritsche und seinem ganzen Team, ein grosses Kompliment
aussprechen. Es wurde hervorragende Arbeit geleistet. Die Verarbeitung
des Instrumentes, der Klang, das Aussehen, nichts lässt zu
wünschen übrig. Ich war stolz, dass ich auserwählt
wurde, dieses Instrument an der Musikmesse in Frankfurt 2003 musikalisch
vorstellen zu können.
Ein einzigartiger, warmer Sound mit wunderschönen Obertönen
erfüllte meinen Uebungsraum während den Vorbereitungen
zur Messe.
Abschliessend bleibt mir, noch mal ein Kompliment auszusprechen,
und der Hoffnung Ausdruck zu geben, dass dieses Instrument bald
in den Konzertsälen zu hören sein wird.
Tobias Bührer
Schlagzeuglehrer
Musikschule Effretikon
grizzlybaer@freesurf.ch

Das Gramorimba ist ein faszinierendes Instrument. Es ist klanglich
etwas ganz Neues für mich, eben kein Marimba- und kein Vibraphon;
das habe ich beim Spielen auf dem Gramorimba ganz deutlich gespürt.
Den Klang würde ich mit „intim“ und „reichhaltig“
beschreiben, fast wäre ich versucht „magisch“ zu
sagen.
Durch das Design, die perfekte Grund- und Obertoneinstimmung und
natürlich durch das sehr durchdachte Pedal (geräuschlos!)
unterscheidet es sich von den Lithophonen, die ich schon anderswo
gesehen und gehört habe.
Die Möglichkeiten des Gramorimbas konnte ich in der kurzen
Zeit natürlich nicht ausschöpfen und ich denke, es wird
noch seine Zeit brauchen, bis die optimalen Schlegel gefunden sein
werden und ausreichend Literatur geschrieben oder arrangiert sein
wird – die Möglichkeiten sind meines Erachtens sehr vielfältig.
Ich bin auf jeden Fall gespannt und freue mich bereits darauf, wieder
auf dem Gramorimba spielen zu dürfen.
Martin Flüge
Vadianstr. 41
CH-9000 St. Gallen
Tel&Fax: +41 71 222 04 20
Mobile: +41 79 525 95 37
mfluege@bluewin.ch

Das Gramorimba, ein Lithophon aus Marmor ist ein wunderschönes,
perfekt verarbeitetes Instrument mit einer Reinheit und Schönheit
der Tonqualität und der Intonation, dass es die reine Freude
ist, es zu spielen. Ich konnte meine Vibraphontechnik (2-Schlägel-
und 4-Schlägeltechnik) sofort komplett auf diesem Instrument
umsetzen. Auch Jazzvorschläge klingen hervorragend. Die handwerkliche
Qualität des gesamten Instrumentes ist absolut herausragend.
Das Pedal mit Bowdenzügen kann beliebig auf dem Boden platziert
werden, was die Bewegungsfreiheit des Spielers gegenüber jedem
Vibraphon vergrössert und das Design ist vollkommen eigenständig,
sehr schön und ansprechend in seiner Schlichtheit. Das Gramobrimba
kann einfach und schnell von einer Person zum Transport zerlegt
werden. Ich halte dieses Instrument für eine hoch interessante
Ergänzung für alle Vibraphonisten. Für den Uebungsraum
ist das Gramorimba viel zu schade, sein angemessener Platz ist zweifellos
eher das Wohnzimmer, wie es auch bei einem Konzertflügel wäre.
Mark Andreas Giesecke
www.wesamark.de
Vibraphonsolist,
Komponist,
Fach- und Sachbuchautor,
Präsident der deutschen Sektion des Weltperkussionistenverbandes
P.A.S.(www.pas.org)
Fachbeirat für Vibraphon bei „Percussion Creativ e.V.“

Im Hintergrund ertönt gerade die Demoaufnahme mit dem Gramorimba,
während ich dieses hier schreibe.
Diese feine, durchsichtige und doch fest gewachsene „Klangnahrung“
entzückt mich immer wieder auf’s Neue Es ist für
mich fast eine physische Sensation die in dem ganz kurzen Moment
vom Anschlag passiert. Diese „Tür“ öffnet
sich, und offenbart mir wesenhaft den Stein: seine Solidität,
seine Oberfläche die man einfach berühren muss, seine
Zerbrechlichkeit, sein gigantisches Alter. „Ahh, nicht aufhöhren!“
Und nach dem Anschlag Singt’s........!
Im „Handling“ war das Instrument mir als Vibraphonspieler
sofort vertraut. Die unteren Platten gehen räumlich etwas mehr
in die Tiefe und erfordern ein wenig mehr Bewegung als das Vibraphon...ich
konnte mich ganz rasch darauf einstellen. Für manchen Spieler
wird wohl das Bedürfniss nach verschieden harten Mallets aufkommen.
Oben sind die ganz harten Mallets toll. Die hellen Klänge sind
angenehm anregend. Unten kann man mit etwas weicheren Mallets die
gongartigen Klänge finden. Es ist einfach wunderbar, dass mit
dem effizienten Pedal meine Vibraphon-literatur und –spielweise
umgesetzt werden kann. Das Schlagwort „Zwischen Marimbaphon
und Vibraphon“ macht wirklich Sinn bei diesem Instrument.
Nochmals herzlichen Dank für Deine „Schubkraft“
zur Geburt dieses herrlichen Instrumentes.
Urs Wiesner
www.urswiesner.ch
Percussionist
Lehrer für Vibraphon und Ensemble an den Musik Hochschulen
Basel und Zürich |